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Speedkurse Frauen und Männer U19/U21 – Wertvolle Trainingskilometer auf den Gletschern

Wie jedes Jahr fanden auch in diesem Herbst die traditionellen Speedkurse von Swiss-Ski für die Frauen in Saas-Fee und die Männer in Zermatt statt. Aufgrund der schwierigen Schneeverhältnisse auf den Gletschern musste der Speedkurs der Frauen in diesem Jahr auf Oktober verschoben werden. Trotz der herausfordernden Bedingungen konnten den Athletinnen und Athleten wertvolle Trainingsmöglichkeiten geboten werden.

U19-Herren: Erfolgreicher Speedkurs in Zermatt

Den Auftakt machte der Speedkurs der U19-Herren, der vom 27. bis 30. September 2026 in Zermatt stattfand. Über 30 Athleten aus der ganzen Schweiz nahmen daran teil. Neben den Athleten des NLZ Ost waren auch mehrere Athleten des Bündner Skiverbandes (BSV) vertreten. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen den Trainern konnten optimale Voraussetzungen für das Speedtraining geschaffen werden. Die jungen Athleten nutzten die Gelegenheit, um wertvolle Erfahrungen auf den langen Ski zu sammeln und ihre Fähigkeiten in den schnellen Disziplinen weiterzuentwickeln. Eine besondere Herausforderung stellte die Organisation des Trainingsbetriebs dar. Da die Liftanlagen während des Kurses nicht in Betrieb waren, musste der Transport mit Skidoos sichergestellt werden. Dies erforderte einen erheblichen organisatorischen und personellen Aufwand. Ein grosser Dank gilt deshalb allen Helferinnen und Helfern am Berg, die mit ihrem Einsatz einen reibungslosen Trainingsbetrieb ermöglichten.

U21-Herren: Vielseitiges Training unter guten Bedingungen

Direkt im Anschluss an den U19-Kurs fand vom 30. September bis 4. Oktober 2026 der Speedkurs der U21-Herren in Zermatt statt. Auch den älteren Athleten konnten unter sehr guten Voraussetzungen vielseitige und wertvolle Trainingsmöglichkeiten geboten werden. Aus der Region Ost waren drei Athleten aufgeboten: zwei Athleten des NLZ Ost sowie ein Athlet des BSV. Aufgrund der schwierigen Gletscherverhältnisse im vergangenen Sommer mussten verschiedene Teams ihre Sommer- und Herbstplanung anpassen. Einige Athleten konnten deshalb nicht am Kurs in Zermatt teilnehmen, da sie ihre Trainingsplanung nach Südamerika verlegt hatten. 

Frauen: Speedtraining auf dem Feegletscher

Den Abschluss der diesjährigen Speedkurse bildete das Trainingscamp der Frauen in Saas-Fee. Nach der Anreise am Montag, 12. Oktober 2026, standen vom Dienstag, 13. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober, vier Trainingstage auf dem Feegletscher auf dem Programm. Im hochalpinen Gelände rund um das Mittelallalin auf bis zu 3’600 Metern über Meer konnten die Athletinnen wertvolle Erfahrungen sammeln und zahlreiche Trainingskilometer auf den langen Ski absolvieren. Auch dieser Kurs bot vielen Athletinnen eine wichtige Gelegenheit, ihre Fähigkeiten in den schnellen Disziplinen weiterzuentwickeln und sich gezielt auf die kommende Wettkampfsaison vorzubereiten.

Grosszügige Unterstützung macht diese Trainings möglich

Die von Swiss-Ski organisierten Speedkurse sind seit vielen Jahren ein wichtiger und erfolgreicher Bestandteil der Nachwuchsförderung im alpinen Skisport. Die wertvollen Trainingskilometer und Erfahrungen, welche die Athletinnen und Athleten während dieser Kurse sammeln können, sind alles andere als selbstverständlich.

Ein ganz besonderer Dank gilt der Dr. Heinz Grütter-Jundt-Stiftung zur Förderung des alpinen Skisportes. Dank ihrer grosszügigen finanziellen Unterstützung können diese Speedkurse seit Jahren durchgeführt und den Nachwuchsathletinnen und -athleten wichtige Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden.

Ebenso gilt ein herzliches Dankeschön den Bergbahnen Zermatt und Saas-Fee. Trotz der schwierigen Bedingungen während des Sommers haben sie alles darangesetzt, die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme eines geregelten Trainingsbetriebs auf den Gletschern zu schaffen. 

Nicht zuletzt verdienen auch sämtliche Trainerinnen und Trainer, Helferinnen und Helfer sowie alle weiteren Beteiligten grosse Anerkennung. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Flexibilität und die gute Zusammenarbeit wären solche Trainingsangebote nicht möglich. Diese Speedkurse zeigen einmal mehr, wie viele Menschen sich mit grossem Engagement und Herzblut für den alpinen Skisport und die Förderung unserer Nachwuchsathletinnen und -athleten einsetzen. In diesem Sinne: Hopp Schwiiz!

Bericht: PE, Foto: SK Oktober 2026

Erfolgreicher Gesamtschweizerischer U18-Zusammenzug in der Skihalle Wittenburg

Der U18-Zusammenzug in der Skihalle Wittenburg bot unseren Athletinnen und Athleten optimale Bedingungen, um sich gezielt auf die kommende Saison vorzubereiten. Während mehrerer intensiver Trainingstage standen sowohl die technische Weiterentwicklung als auch der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt.

Besonders wertvoll war die hervorragende Zusammenarbeit innerhalb des Trainerteams. Durch den engen Austausch konnten Erfahrungen, Beobachtungen und Trainingsansätze direkt miteinander geteilt werden. Dies ermöglichte eine gezielte Betreuung der Athletinnen und Athleten und sorgte für eine professionelle und motivierende Trainingsatmosphäre.

Auch die Sportlerinnen und Sportler profitierten in vielerlei Hinsicht von diesem Zusammenzug. Das gemeinsame Training mit Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Regionen bot zahlreiche Möglichkeiten, sich miteinander zu messen, voneinander zu lernen und wichtige Vergleichswerte für die weitere Trainingsarbeit zu sammeln. Die intensive Trainingszeit auf Schnee führte zu vielen wertvollen Erkenntnissen und Fortschritten.

Insgesamt war der U18-Zusammenzug in Wittenburg ein voller Erfolg. Die hervorragenden Trainingsbedingungen, die ausgezeichnete Zusammenarbeit im Trainerteam sowie die Möglichkeit für die Athletinnen und Athleten, sich miteinander zu messen und voneinander zu profitieren, machten diese Tage zu einem wichtigen Baustein in der Saisonvorbereitung. Zusätzlich wurde eine Challenge durchgeführt, um das Wettkampfgefühl zu fördern und die Teilnehmenden auf die Wettkampfsituation einzustimmen. Im Anhang findet ihr ein Bild der Siegerinnen und Sieger.

Gleichzeitig waren auch die älteren Athleten/-innen des NLZ vor Ort, um gezielt an ihrer Slalomtechnik zu arbeiten. Sie konnten genauso von den guten Bedingungen profitieren und sich so weiterentwickeln. Gefordert wurden sie durch unterschiedliche Kurssetzungen und Aufgabenstellungen. Danke an Lisa Agerer und Lukas Stobbies (Damenteam) und an Flurin Nüesch (Herrenteam), welche hier die Leitung inne hatten. Mit Wittenburg schliessen wir die Vorbereitungskurse in den Hallen ab und freuen uns auf Einsätze in den Schweizer Skigebieten.

Bericht; HK – Foto; SK Oktober 2026

Neuer Auftritt für unseren Partner Helvetia

Aus der Fusion von Helvetia und Baloise ist Ende 2025 eine der grössten Versicherungsgruppen der Schweiz entstanden. Mit dem Zusammenschluss erhält auch die Marke einen neuen Auftritt: Die bekannte Wortmarke «Helvetia» wird künftig mit der modernen Bildwelt von Baloise verbunden.

Die Partnerschaft im Schneesport bleibt weiterhin bestehen. Helvetia verlängerte das Engagement mit Swiss-Ski im Jahr 2025 um weitere fünf Jahre bis zum Ende der Saison 2029/30.

Damit setzt Helvetia ihr langjähriges Engagement im Wintersport konsequent fort – eine Partnerschaft, die dann bereits seit rund 25 Jahren besteht.

BKW mit neuem Markenauftritt

Die BKW präsentiert sich seit dem 17. September 2026 mit einem neuen Markenauftritt. Unter einer gemeinsamen Dachmarke rücken die Unternehmen der BKW Gruppe näher zusammen und machen ihre vielfältigen Kompetenzen in den Bereichen Energie, Gebäude und Infrastruktur stärker sichtbar.

Auch das Erscheinungsbild wurde modernisiert: Im neuen Logo stehen die drei Buchstaben BKW im Zentrum, das bisherige orange Quadrat entfällt. Die verbundenen Buchstaben symbolisieren Vernetzung, Zusammengehörigkeit und den Blick nach vorne.

Diavolezza abdecken – grosser Einsatz für den Trainingsbetrieb

Wie jedes Jahr ist das Auf- und Abdecken der Schneeflächen auf der Diavolezza mit viel Arbeit verbunden. Neben Swiss-Ski Trainern:innen helfen auch Trainerinnen und Trainer des BSV und des NLZ Ost tatkräftig mit.

Die Schneeflächen werden im Sommer mit speziellen weissen Vliesen abgedeckt. Diese schützen den Schnee vor Sonneneinstrahlung und Wärme und reduzieren dadurch die Schneeschmelze deutlich. Im Herbst werden die Vliese wieder entfernt und der erhaltene Schnee mit Pistenfahrzeugen verteilt und für den Trainingsbetrieb vorbereitet.

Ein grosser Dank gilt den Bergbahnen Corvatsch AG und Diavolezza Lagalb AG sowie Markus Moser, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Corvatsch, Diavolezza und Lagalb, und Patrick Meile, Technischer Leiter & Betrieb. Ein besonderer Dank geht auch an Ivo Coratsch, der vor Ort als Pistenkoordinator die Einteilungen mit den verschiedenen Teams koordiniert und damit einen wichtigen Beitrag zu einem möglichst reibungslosen Trainingsbetrieb leistet.

Ein ebenso grosser Dank gilt allen Trainerinnen und Trainern. Aufgrund der hohen Temperaturen und der aktuell schwierigen Situation auf den Gletschern müssen laufend alternative Lösungen gesucht, Trainings angepasst und kurzfristig neue Möglichkeiten organisiert werden.

Nicht zuletzt verdienen auch die Hotelbetriebe und Skigebiete wie Saas-Fee und Zermatt grosse Anerkennung. Sie setzen derzeit alles daran, gemeinsam mit den Teams Lösungen zu finden und möglichst rasch wieder gute Trainingsbedingungen zu schaffen.

Diese Zusammenarbeit, die grosse Flexibilität und der Einsatz aller Beteiligten sind für den alpinen Skisport von enormem Wert.

Bericht & Foto: PE September 26

Gemeinsam die Nachwuchsentwicklung stärken

39 Teilnehmende aus dem NLZ Ost, den Regionalverbänden Ost und dem Sportgymnasium Davos trafen sich am 17. August 2026 zu einem gemeinsamen Workshop. Im Zentrum standen die langfristige Entwicklung der Athletinnen und Athleten sowie die Anforderungen der nächsten Leistungsstufen.

Entwicklung über alle Stufen hinweg

Anhand verschiedener Statistiken aus dem Männerbereich wurde aufgezeigt, wie Athleten die Selektionskriterien für das NLZ erreichen und wie sich ihre Laufbahn auf den weiteren Kaderstufen entwickelt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Entwicklungsgrundsätze gelten gleichermassen für den Frauenbereich.

Die Auswertungen machten deutlich, wie anspruchsvoll der Weg vom Regionalverband über das NLZ bis in die Swiss-Ski-Kader ist. Umso wichtiger ist eine gezielte und langfristige Entwicklung, bei der jede Ausbildungsstufe die Anforderungen der nächsten Stufe mitberücksichtigt.

Vier zentrale Erkenntnisse

Die Inputs von Martin Kurath, Nicola Böhm, Cedric Maret, Hannes Kummer, Samuel Kind und Petra rückten vier Themen besonders in den Fokus:

  • Kompetenzen frühzeitig entwickeln: Auf jeder Stufe müssen jene Fähigkeiten aufgebaut werden, die für die nächsten Entwicklungsschritte entscheidend sind.
  • Grundlagen im richtigen Alter schaffen: Bereits im Nachwuchs- und insbesondere im U16-Bereich werden wichtige Voraussetzungen für die spätere Entwicklung gelegt.
  • Internationales Niveau kennen: Die Athletinnen und Athleten müssen gezielt auf die Anforderungen vorbereitet werden, die auf nationaler und internationaler Ebene auf sie zukommen.
  • Trainingszeit nachhaltig nutzen: Langfristige Entwicklung hat Priorität. Kurzfristige Erfolge dürfen nicht zulasten wichtiger Grundlagen für die nächste Leistungsstufe gehen.

Gemeinsame Verantwortung

Ein zentrales Fazit des Workshops war, dass jede Stufe Verantwortung für die nächste übernimmt. Der U16-Bereich legt die Basis für die RV-Juniorenkader und das NLZ. Diese wiederum schaffen die Voraussetzungen für den Schritt ins C-Kader und in die höheren Swiss-Ski-Kader.

Im Zentrum steht dabei nicht die Struktur an sich, sondern die gemeinsame Aufgabe, Athletinnen und Athleten bestmöglich weiterzuentwickeln und langfristig auf nationalem und internationalem Niveau zu etablieren.

Der Workshop bot Raum für einen offenen Austausch, konstruktive Diskussionen und wertvolle Impulse für die zukünftige Nachwuchsarbeit in der Region Ost.

Ein grosser Dank gilt allen Teilnehmenden und Referierenden für ihr Engagement und ihren Beitrag zu diesem wichtigen Austausch.

Bericht & Fotos: PE August 2026

Rückblick Frühling – Sommer

Mit einem weitgehend neuen Trainerteam ist das NLZ Ost im Mai erfolgreich mit den ersten Skikursen in die neue Saison gestartet.

Bei den Herren hat Hannes Kummer neu die Funktion als Cheftrainer übernommen. Gemeinsam mit Flurin Nüesch ist er für die sieben Athleten des Männerteams verantwortlich. Bei den Frauen ist Samuel Kind in seine zweite Saison gestartet. Erfreulicherweise konnte auch Lisa Agerer erneut als Trainerin verpflichtet werden und ist eine wichtige Stütze für das Team. Die Zusammenarbeit mit dem SSGD ist dabei eine sehr gute Lösung und stärkt die Verbindung zwischen dem NLZ und dem SSGD zusätzlich. Davon profitieren insbesondere auch die Athletinnen.

Neu zum Frauenteam gestossen ist Lukas Stobbies. Mit seiner grossen Erfahrung aus dem Swiss-Ski-Kompetenzzentrum sowie zahlreichen Einsätzen vom Europacup über den Weltcup bis hin zu den Olympischen Spielen bringt er wertvolles Wissen mit, von dem sowohl die Athletinnen als auch die Athleten profitieren können.

Intensive Arbeit auf Schnee

Im Frühling wurde intensiv an der skitechnischen Entwicklung gearbeitet – sowohl im freien Skifahren als auch stangengebunden. Die Schneesituation konnte optimal genutzt werden. Bei den Trainingskursen im Kaunertal und auf dem Stilfserjoch wurden sehr gute Bedingungen vorgefunden.

Rückblickend hat sich diese Planung als wichtiger und richtiger Entscheid erwiesen, insbesondere angesichts der aktuell schwierigen Schneesituation auf den Gletschern. Die verfügbaren Schneetage im Frühling konnten somit sehr effizient genutzt werden.

Nach den Skikursen verlagerte sich der Schwerpunkt zunehmend auf die Athletik. Neben den regulären Trainingseinheiten am SSGD für die Athletinnen und Athleten des Sportgymnasiums wurden für die weiteren Athletinnen und Athleten unter der Woche zusätzliche Trainings in Sargans angeboten. Auch die individuellen Trainingsprogramme wurden weiter optimiert und gezielt auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt.

Ergänzend dazu fanden mehrere Trainingszusammenzüge über mehrere Tage statt.

Clean Up Day Davos

Auch in diesem Jahr haben unsere Athletinnen, Athleten und Trainer am Clean Up Day der Bergbahnen teilgenommen. Am Jakobshorn wurde tatkräftig Abfall gesammelt und an den vorgesehenen Depots deponiert. Mit diesem Einsatz möchten wir den Bergbahnen unsere Wertschätzung zeigen. Sie leisten sehr viel für uns und ermöglichen mit einer optimalen Trainingsinfrastruktur sowie hervorragenden Rennmöglichkeiten wichtige Voraussetzungen für unseren Trainings- und Wettkampfbetrieb.

Gleichzeitig steht auch der respektvolle Umgang mit der Natur im Zentrum. Die Bergwelt ist unser Trainings- und Arbeitsplatz – und es liegt in unserer Verantwortung, Sorge zu ihr zu tragen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben.

Vielseitiger Trainingszusammenzug in der Ostschweiz

Der erste Zusammenzug wurde in der Ostschweiz durchgeführt und umfasste ein sehr vielseitiges Trainingsprogramm. Dazu gehörten unter anderem Kunstturneinheiten, Trainings auf dem Skiteppich im Glarnerland, Inline-Intervalleinheiten in Richtung Flüelapass, Einheiten auf dem Pumptrack sowie Rafting auf dem Inn.

Diese unterschiedlichen Trainingsformen sorgten für Abwechslung, neue Reize und zusätzliche Motivation. Gleichzeitig konnten wichtige koordinative und konditionelle Fähigkeiten ausserhalb des klassischen Ski- und Athletiktrainings gefördert werden.

Ein weiterer wertvoller Bestandteil des Zusammenzugs war ein sehr interessanter und lehrreicher Vortrag von Patrick Feurstein. Dabei wurde eindrücklich aufgezeigt, was Spitzensport bedeutet: Jede Trainingseinheit muss bestmöglich genutzt werden. Ebenso wichtig ist es, die eigenen Stärken und Schwächen realistisch einschätzen zu können und bereit zu sein, konsequent an den eigenen Entwicklungspotenzialen zu arbeiten.

Trainingswoche in Tenero

Die zweite Trainingswoche fand bei heissen, aber sehr schönen Bedingungen im Tessin statt. Im Kraftraum wurde intensiv gearbeitet, gleichzeitig konnte im Sportzentrum Tenero auch der polysportive Bereich optimal genutzt werden.

Die hervorragende Infrastruktur bot beste Voraussetzungen für abwechslungsreiche und qualitativ hochwertige Trainingseinheiten. Diese Möglichkeiten wurden von den Athletinnen, Athleten und dem Trainerteam sehr geschätzt und ermöglichten einen äusserst gelungenen Trainingskurs.

Anschliessend wurden in Sargans und der näheren Umgebung weitere Athletikeinheiten durchgeführt.

Ein wichtiger Bestandteil der Trainingsplanung waren zudem die Leistungstests im Frühling und im August. Sie dienen dazu, den aktuellen Leistungsstand objektiv einzuschätzen, Entwicklungen sichtbar zu machen und gezielt an vorhandenen Stärken und Schwächen weiterzuarbeiten.

Neben den Swiss-Ski-Leistungstests unter der Leitung von Luca von Siebenthal wurden weitere Tests in Zusammenarbeit mit Davos Sports & Health unter der Leitung von Michi Villiger durchgeführt.

Individuelle Trainingssteuerung

Die beiden Athletikverantwortlichen Lisa Agerer bei den Frauen und Flurin Nüesch bei den Männern erarbeiteten individuelle Trainingspläne mit dem Swiss-Ski-Tool «My Swiss-Ski».

Auch die weiteren Trainer übernahmen regelmässig Verantwortung bei der Planung und Durchführung der unterschiedlichen Trainingseinheiten. Dadurch konnte eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Trainerteams sichergestellt und die Betreuung der Athletinnen und Athleten auf einem hohen Niveau gewährleistet werden.

Flexibilität aufgrund schwieriger Schneebedingungen

Die ursprünglich geplanten Skikurse in Zermatt im August mussten leider abgesagt werden. Dank der grossen Flexibilität und des hohen Einsatzes des Trainerteams konnten jedoch kurzfristig alternative Trainingsmöglichkeiten organisiert werden. So wurden Trainingseinheiten in der Skihalle in Oslo durchgeführt.

Auch der zweite geplante Zermatt-Kurs des Männerteams musste verschoben werden. Dieser konnte schliesslich mit dem vorgesehenen Hallenkurs des Frauenteams in Peer kombiniert und entsprechend durchgeführt werden.

Dank der enormen Flexibilität und des grossen Einsatzes des gesamten Trainerteams befindet sich das NLZ Ost trotz der schwierigen Voraussetzungen weiterhin auf Kurs.

Die aktuelle Situation ist für alle Beteiligten herausfordernd. Kurzfristige Umorganisationen, Stornierungen und Verschiebungen verursachen einen beträchtlichen zusätzlichen Aufwand. Gleichzeitig zeigen die Athletinnen und Athleten sowie ihr gesamtes Umfeld viel Verständnis für diese aussergewöhnliche Situation.

Gerade in einer solchen Phase wird noch deutlicher, wie wichtig es ist, jeden einzelnen Lauf und jede Trainingseinheit optimal zu nutzen.

Grosser Einsatz des Trainerteams

Direkt nach dem Trainingsblock in der Skihalle in Peer steht für das Trainerteam bereits der nächste Einsatz an. Für die Abdeckung des Schneedepots auf der Diavolezza sind pro Trainer wiederum Einsätze über zwei bis drei Tage notwendig.

An dieser Stelle gilt deshalb ein grosses Dankeschön an das gesamte Trainerteam. Der momentan geleistete Einsatz, die hohe Flexibilität und die Bereitschaft, immer wieder kurzfristig neue Lösungen zu finden, sind ausserordentlich wertvoll.

Das gesamte Team setzt sich mit grossem Engagement dafür ein, den Athletinnen und Athleten trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen bestmögliche Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

Ein grosser Dank gilt auch den Schulen, Lehrbetrieben, Hotels und Bergbahnen für ihre wertvolle Unterstützung, ihre Flexibilität und die gute Zusammenarbeit schätzen wir sehr. Ihr Entgegenkommen trägt wesentlich dazu bei, dass die Athletinnen und Athleten ihren sportlichen Weg auch in der aktuell herausfordernden Situation bestmöglich weiterverfolgen können.

Text PE, August 2026

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